Projektziel & Briefing
Fuer die Sport-Kooperation von Jeep und Red Bull entstand beim Crashed-Ice-Event in Frankfurt eine Filmproduktion, die Tempo, Extrem-Performance und Marken-DNA auf engstem Raum zusammenbringt. film-produktion.tv begleitete das Event als offizielles Produktionsteam. Die Kooperation zwischen den Marken erforderte doppelte Abstimmung, aber auch doppelte Reichweite im finalen Aftermovie.
Das Briefing verlangte Bilder, die die Geschwindigkeit und Haerte des Ice-Cross-Downhills unmittelbar spuerbar machen. Rolf Eckel setzte dafuer ein Multi-Kamera-Konzept auf, das Athleten-Fokus, Streckenfuehrung und Publikumsreaktion verbindet. Die Drehpositionen wurden vorab mit Streckenverantwortlichen begangen, um Gefahrenzonen und Kamerastandpunkte klar zu definieren.
Die Filmproduktion sollte sowohl den Live-Event dokumentieren als auch hochwertige Aftermovies fuer die beiden Marken liefern. Die Deliverables-Struktur wurde in mehrere Schichten aufgebaut, damit beide Marken jeweils eigene Kommunikationslinien bedienen koennen.
Fuer die Aftermovies wurde ein detaillierter Schnittplan mit Markenbotschaften, Sequenz-Kapiteln und Musikaufbau erstellt. Der Plan diente allen Beteiligten als Referenz, sodass parallele Reviews durch Jeep und Red Bull effizient und konfliktarm ablaufen konnten.
Deliverables & Umsetzung
Gedreht wurde an einem intensiven Eventtag mit drei parallelen Kamerateams. Kombiniert kamen ARRI Alexa Mini, RED Komodo und Sony FX9 zum Einsatz, ergaenzt um zwei GoPro-Helmkameras bei den Athleten und eine DJI Inspire 3 fuer Aerial-Shots. Zusaetzlich wurden Remote-Kameras an den Bandenkurven installiert, um Nahaufnahmen in Hochrisikozonen zu ermoeglichen.
Die Gesamt-Crew umfasste 13 Personen, darunter DoP, Grip, Tonassistenz und mehrere Aufnahmeleitungen an Streckenposten. Die Koordination lief ueber Funk, synchronisiert mit dem Event-Zeitplan. Eine zentrale Produktionsleitung buendelte die Material-Uebergaben, damit der Schnitt bereits waehrend des Events mit ersten Cuts beginnen konnte.
Die Post-Produktion lieferte einen Haupt-Aftermovie, einen Red-Bull-Cut mit markentypischer Dynamik und einen Jeep-Cut mit Fokus auf Ruggedness-Aesthetik. Grading in DaVinci Resolve, Sounddesign in Pro Tools. Deliverables auch in Social-Formaten fuer alle Plattformen, inklusive Snackable Clips von unter fuenfzehn Sekunden fuer TikTok und Reels.
Zusaetzlich entstand eine reduzierte Broadcast-Version fuer TV-News-Formate, die Event, Athleten und Location kompakt zusammenfasst. Diese Fassung wurde von mehreren Sendern aufgegriffen und hat die Sichtbarkeit des Events ueber klassische Medien hinaus erweitert.
Produktionskontext
Eventfilmproduktion auf Crashed-Ice-Niveau bedeutet Arbeit unter Extrembedingungen: Kaelte, Menschenmengen, schnelle Bewegungen. Die Crew war entsprechend vorbereitet, mit beheizter Ausruestung und redundanten Akku-Sets. Bei Temperaturen im Minusbereich entscheidet die Material-Strategie ueber die Qualitaet der Dauer-Aufnahmen.
Die Zusammenarbeit mit Jeep und Red Bull gehoert zu den Highlights im Portfolio von Rolf Eckel. Beide Marken stellen hohe Anspruece an Bildqualitaet, Schnittrhythmus und Markenpraezision, die film-produktion.tv in dieser Produktion erfolgreich einloeste. Die Freigabe-Prozesse wurden parallel zum Schnitt in mehreren Review-Schleifen abgearbeitet.
Der Aftermovie erzielte international sichtbare Reichweiten und wurde auf den globalen Red-Bull-Kanaelen ausgespielt. Der Case bleibt ein Schluesselprojekt fuer Eventfilm-Expertise aus Frankfurt und wird bis heute als Referenz fuer Multi-Kamera-Event-Produktion unter anspruchsvollen Bedingungen herangezogen.
Der Case zeigt, wie grosse Sporteventproduktionen in Frankfurt auf professionellem Niveau durchfuehrbar sind. film-produktion.tv hat die Erfahrung aus diesem Projekt fuer weitere Eventproduktionen im Rhein-Main-Gebiet und darueber hinaus genutzt und weiter ausgebaut.
Fuer das Sounddesign des Aftermovies wurde eigens ein Komponist eingebunden, der kurze Motive passend zu den Hauptszenen geschrieben hat. Diese Motive wurden in unterschiedlichen Laengen-Varianten bereitgestellt und in mehreren Cutdowns wiederverwendet. Der akustische Wiedererkennungseffekt hat dem Film eine zusaetzliche Klammer gegeben.
Der Crashed-Ice-Case gilt bei film-produktion.tv als Referenz fuer anspruchsvolle Eventproduktion unter extremen Bedingungen. Er verbindet die logistischen Anforderungen einer Live-Situation mit der gestalterischen Tiefe einer Werbefilm-Produktion. Rolf Eckel setzt die dort entwickelten Workflows bis heute in vergleichbaren Grossevents ein.
Das Projekt hat zudem die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Event-Szene weiter vertieft. Die Kontakte zu Security-Teams, Streckenverantwortlichen und lokalen Dienstleistern sind seitdem fester Bestandteil der Produktionsinfrastruktur und werden fuer vergleichbare Grossformate kontinuierlich weiter genutzt.
Rueckblickend markiert der Crashed-Ice-Case fuer film-produktion.tv eine Entwicklungsstufe hin zu Multi-Kamera-, Multi-Marken- und Multi-Plattform-Produktionen. Die Erkenntnisse sind in interne Guidelines eingeflossen, die bis heute als Standard dienen.




