Das Briefing ist die wichtigste Phase einer Imagefilm-Produktion. Nicht der Drehtag, nicht der Schnitt — das Briefing. Wer hier klar kommuniziert, bekommt den Film, den er sich vorstellt. Wer vage bleibt, bekommt einen Film, der vielleicht gut aussieht, aber nicht das erreicht, was er soll.
Als Filmproduktion in Frankfurt haben wir Hunderte von Briefings begleitet. Hier sind die 8 Dinge, die ein gutes Imagefilm-Briefing unbedingt enthalten muss.
1. Definieren Sie Ihr Ziel — nicht Ihre Wünsche
„Wir wollen einen modernen Imagefilm, der uns von unserer besten Seite zeigt“ ist kein Ziel. Ein Ziel ist: „Wir wollen die Conversion-Rate auf unserer Karriereseite um 20% steigern.“ Oder: „Wir wollen beim nächsten Messe-Pitch in den ersten 90 Sekunden das Vertrauen der Entscheider gewinnen.“ Das Ziel bestimmt Ton, Länge und Inhalt des Films.
2. Benennen Sie Ihre Zielgruppe
Für wen ist der Film? CFOs von mittelständischen Industrieunternehmen? Hochschulabsolventen aus dem Tech-Bereich? Einkaufsleiter in der Automobilindustrie? Jede Zielgruppe hat andere Erwartungen an Ton, Sprache und visuellen Stil. Je konkreter Sie hier sind, desto besser.
3. Geben Sie 3 Referenzvideos mit
Worte wie „modern“, „hochwertig“ oder „authentisch“ bedeuten für Auftraggeber und Regisseur völlig unterschiedliche Dinge. Zeigen Sie stattdessen Videos, die Ihren Vorstellungen entsprechen — auch wenn sie aus anderen Branchen kommen. Das spart Feedback-Runden und Missverständnisse.
4. Legen Sie die Kernbotschaft in einem Satz fest
Was soll der Zuschauer nach dem Film denken? In einem Satz. Wenn Sie das nicht in einem Satz formulieren können, ist die Botschaft noch nicht klar genug. Ein Imagefilm kann nicht alles sagen — er muss sich für eine Hauptaussage entscheiden.
5. Klären Sie Drehorte vorab
Welche Locations stehen zur Verfügung? Büro, Produktionshalle, Außengelände? Gibt es Einschränkungen (Lärm, Betriebsgeheimnisse, Kundenprojekte im Hintergrund)? Drehorte beeinflussen Budget und Zeitplan erheblich.
6. Bestimmen Sie die Hauptpersonen
Mitarbeiter oder Schauspieler? Beides hat Vor- und Nachteile. Echte Mitarbeiter sind authentischer, aber weniger kameraerfahren. Schauspieler sind professioneller, aber weniger glaubwürdig für bestimmte Zielgruppen. Legen Sie das im Briefing fest.
7. Nennen Sie alle Deliverables
Nur der Hauptfilm? Oder auch: Social-Media-Cuts (15–30 Sek.), ein Version ohne Musik für B2B-Messen, Untertitel-Versionen, ein Making-of? Je früher Sie das kommunizieren, desto effizienter kann am Set gedreht werden — und desto günstiger ist es.
8. Definieren Sie Budget und Timeline
Ein guter Filmemacher kann mit jedem Budget arbeiten — aber nur, wenn er es kennt. Ein Budget von 3.000 € erfordert andere kreative Entscheidungen als 8.000 €. Wer sein Budget verschweigt, bekommt kein Angebot — er bekommt ein Angebot, das er sich nicht leisten kann oder will.
→ Imagefilm Kosten Frankfurt 2026 — detaillierte Preisübersicht
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Mit diesen 8 Tipps erstellen Sie ein perfektes Briefing für Ihren Imagefilm.