Briefing & Ziel
Ein mittelstaendisches Unternehmen aus Hessen beauftragte film-produktion.tv mit einem Recruitingfilm, der neue Mitarbeitende gewinnen und die Arbeitgebermarke schaerfen sollte. Der Case war der zweite Film innerhalb einer laengeren Employer-Branding-Strategie. Die Personalabteilung wollte gezielt Bewerberinnen und Bewerber aus Rhein-Main und Umgebung ansprechen.
Das Briefing sah vor, Mitarbeitende verschiedener Abteilungen als Protagonisten einzusetzen und die Unternehmenskultur in echten Szenen spuerbar zu machen. Keine Stock-Aesthetik, keine austauschbaren Imagebilder, sondern authentische O-Toene und Orte. Die HR-Abteilung waehlte die Protagonisten gemeinsam mit den Fuehrungskraeften aus, um ein reales Spektrum an Rollen abzubilden.
Rolf Eckel entwickelte ein Drehbuch mit loser Struktur, das genug Raum fuer spontane Momente liess und gleichzeitig die Kernbotschaften der Personalabteilung unterbrachte. So konnten auch die nicht-geuebten Protagonisten vor der Kamera natuerlich agieren, ohne sich an Texten entlangzuhangeln.
Die redaktionelle Abstimmung mit HR und Fuehrungskraeften erfolgte ueber eine iterative Script-Fassung, in der O-Toene als Leitmotiv eingesetzt wurden. Die Protagonisten erhielten ihre eigenen Schluesselsaetze vor dem Dreh zur Ansicht, nicht zum Auswendiglernen. Das Ergebnis wirkt dadurch natuerlich und glaubwuerdig.
Deliverables & Umsetzung
Gedreht wurde an zwei Drehtagen am Firmensitz im Rhein-Main-Gebiet, inklusive Produktionshalle, Verwaltungsbuero und Aussenbereich. Die Crew umfasste acht Personen: DoP, Kameraassistenz, Oberbeleuchter, Tonmeister, Regieassistenz, Set-Aufnahmeleitung und Regie. Zu den Dreharbeiten kam eine interne Kontaktperson aus der HR-Abteilung, die Freigaben vor Ort koordinierte.
Als Kamera kam eine Sony FX6 auf DJI Ronin zum Einsatz, ergaenzt um eine zweite Kamera fuer Interview-Passagen. Die Lichtsetzung nutzte Aputure-LEDs fuer eine schnelle, flexible Ausleuchtung der Arbeitsumgebung. Drohnenaufnahmen entstanden mit einer DJI Mavic 3 Cine. Damit liessen sich auch Produktionsbereiche imagetauglich, aber realistisch abbilden.
Die Post-Produktion umfasste Schnitt, Grading in DaVinci Resolve mit einem warmen, modernen Look, Sounddesign und eine Musikuntermalung aus einer lizenzfreien Quelle. Finale Deliverables: Hauptfilm, Kurzspot und Social-Cutdowns im Hoch- und Quadratformat. Eine Untertitel-Spur wurde zusaetzlich erstellt, damit der Film auf Karriereportalen ohne Ton funktioniert.
Besonderes Augenmerk lag auf Diversitaet im Cast, ohne dass dies plakativ inszeniert werden sollte. Der Film zeigt Mitarbeitende unterschiedlicher Altersgruppen, Herkunft und Geschlechtsidentitaet als selbstverstaendlichen Teil des Unternehmens, was zu einer modernen Arbeitgeberwahrnehmung beitraegt.
Produktionskontext
Recruitingfilme sind in Hessen ein stark wachsendes Segment. Fachkraeftemangel zwingt Unternehmen, sich aktiv um Bewerber zu bemuehen. film-produktion.tv hat sich dabei auf mittelstaendische Kunden spezialisiert, die pragmatische Budgets mit hohem Qualitaetsanspruch kombinieren. Gerade in dieser Kategorie ist die handwerkliche Klasse der Produktion der entscheidende Unterschied zum Wettbewerb.
Der Fortsetzungs-Case zeigt besonders, wie sich Employer-Branding-Filme iterativ weiterentwickeln lassen. Neue Abteilungen, neue Gesichter, neue Geschichten ergaenzen das bestehende Portfolio des Kunden, ohne den visuellen Grundton zu brechen. So entsteht ueber mehrere Produktionen ein konsistentes Markenbild nach aussen.
Die Auslieferung war so strukturiert, dass das HR-Team die Filme eigenstaendig auf Karriereportalen, LinkedIn und der Unternehmenswebsite einsetzen kann. Die Abrufzahlen lagen nach wenigen Wochen deutlich ueber den Benchmarks der Branche. Auch Bewerbungsgespraeche greifen inzwischen auf Szenen aus dem Film als Einstiegsthema zurueck.
Die Serie aus mehreren Recruiting-Filmen zeigt, dass kontinuierliche Filmproduktion als Teil einer HR-Strategie gegenueber einmaligen Grossprojekten Vorteile bietet. film-produktion.tv plant solche Reihen daher konsequent langfristig und skalierbar.
Zum Abschluss des Projekts entstand eine interne Produktionsdokumentation fuer den Kunden, in der Learnings aus beiden bisherigen Recruiting-Filmen zusammengefuehrt sind. Diese Dokumentation hilft der HR-Abteilung, kuenftige Filmauftraege praeziser zu briefen und Workflows zwischen Kommunikation, HR und externer Produktion zu standardisieren. Auch in Folgeprojekten ausserhalb des Filmbereichs werden diese Strukturen weiterverwendet.
Die Referenz steht damit nicht nur fuer ein einzelnes Filmprojekt, sondern fuer eine skalierte Zusammenarbeit ueber mehrere Produktionen hinweg. Genau diese Kontinuitaet unterscheidet strategisches Employer Branding von einmaligen Kampagnen und ist fuer film-produktion.tv ein wichtiger Baustein im Angebot.




