Projektziel & Briefing
Fuer den Energieversorger Teldafax produzierte film-produktion.tv einen Werbespot, der den Markenauftritt im umkaempften Strom- und Gasmarkt schaerfen sollte. Der Spot zielte auf hohe Wiedererkennbarkeit im Fernseh- und Online-Umfeld. Marketing und Vertrieb wollten einen klaren Baustein, der sich in eine laufende Kampagne einfuegt und Nutzen plus Tarifvorteile emotional verknuepft.
Das Briefing sah eine humorvolle, pointierte Inszenierung vor, die Endkunden direkt anspricht und die Tarifvorteile in eine einpraegsame Szene uebersetzt. Rolf Eckel entwickelte dafuer eine Story mit typischen Alltagscharakteren und klarer Pointe. Das Drehbuch durchlief mehrere Optimierungsrunden, in denen besonders auf die Klarheit des Werbeversprechens geachtet wurde.
Ein wichtiger Parameter war die Schnittbarkeit in verschiedenen Laengen (30, 20 und 15 Sekunden), um die TV-Spotplaetze effizient bespielen zu koennen. Der Storyboard-Entwurf wurde entsprechend in modulare Szenen zerlegt, damit sich jede Kurzversion mit voller dramaturgischer Wirkung schneiden laesst.
Die Vorproduktion beinhaltete ein Casting-Wochenende, in dem mehrere Darsteller-Kombinationen getestet wurden. Chemie auf Bildschirm ist gerade fuer humorvolle Kurzspots entscheidend. Die finale Besetzung wurde in enger Abstimmung mit dem Werbekunden aus einer Shortlist ausgewaehlt.
Deliverables & Umsetzung
Gedreht wurde an einem Drehtag in einem Studio bei Frankfurt mit Kulissenbauten fuer die Alltagssituation. Die Crew bestand aus zwoelf Personen inklusive Licht, Grip, Tonmeister, Aufnahmeleitung, Ausstattung und Maske. Ein Set-Designer baute die Kulisse passend zum Markendesign um, inklusive farblich abgestimmter Requisiten.
Als Kamera kam eine ARRI Alexa Mini zum Einsatz, gesetzt auf Dolly und Steadicam. Die Lichtsetzung war werbeklassisch hart gezeichnet, um die Produktaussage visuell prominent zu halten. Zwei Schauspieler und ein Sprecher bildeten die performative Basis. Fuer Produkt-Insert-Shots wurde eine zweite Kamera auf Slider eingesetzt, um parallel zu drehen und den Drehtag zeitlich zu halten.
Die Post-Produktion umfasste Schnitt in Premiere, Grading in DaVinci Resolve sowie Mischung in Pro Tools. Ausgeliefert wurden TV-konforme Master nach DPP-Spezifikation sowie Online-Versionen fuer Pre-Roll-Einsatz. Zusaetzlich ging eine untertitelte Version fuer Social-Media-Feeds raus, in denen Videos haeufig ohne Ton laufen.
Waehrend des Drehtages lief parallel eine kleine Foto-Produktion fuer begleitende Print- und Online-Werbemittel. Diese parallele Nutzung des Set-Aufbaus reduziert die Kosten pro Asset spuerbar und ist bei Werbekunden ein etablierter Standard in der Zusammenarbeit mit film-produktion.tv.
Produktionskontext
Werbespots fuer TV-Umfelder haben eigene technische Anforderungen: Loudness, Broadcast-sichere Farben und exakte Laengen. film-produktion.tv arbeitete eng mit der Sendeabwicklung zusammen, um die finalen Master freigabefaehig zu liefern. QC-Reports wurden als Standard-Deliverable erstellt und mit dem Kunden geteilt.
Der Case zeigt beispielhaft, wie Werbefilmproduktion aus Frankfurt im Rhein-Main-Raum Marken sichtbar macht. Die enge Verzahnung von Konzept, Cast und Post-Production ist Rolf Eckels bevorzugter Arbeitsmodus, weil sie kurze Entscheidungswege und hohe kreative Qualitaet verbindet. Auch der Umgang mit Agenturen und Sendeabwicklungen gehoert zur Routine.
Auch wenn der Kunde spaeter am Markt nicht mehr aktiv war, bleibt der Spot ein Referenzprojekt fuer die Werbefilm-Kompetenz des Studios: pointiert, markenklar und handwerklich auf TV-Niveau. Als Showcase wird er bis heute bei Briefings neuer Werbekunden gezeigt, um die Bandbreite der Produktion zu illustrieren.
Die Lerneffekte aus dem Teldafax-Case wurden intern dokumentiert und fliessen seitdem in andere Werbefilm-Produktionen ein. Von Schnitt-Timing ueber Voice-over-Anlage bis zur finalen Broadcast-Abwicklung gibt es heute klar definierte Standards, die die Effizienz neuer Projekte erhoehen.
Zusammenfassend markiert der Teldafax-Spot den Uebergang vom klassischen Werbefilm hin zur heute ueblichen Multi-Format-Produktion. Viele der damals erprobten Prozesse gelten intern als Vorlage, etwa wie Storyboards fuer parallele Laengen aufgebaut werden, wie Cast- und Set-Aufbauten fuer mehrere Werbeformate nutzbar sind und wie Broadcast-Master zuverlaessig an Sendeabwicklungen uebergeben werden.
Nicht zuletzt hat der Teldafax-Case damals gezeigt, wie stark eine klare Werbeidee trotz turbulentem Marktumfeld wirken kann. Bis heute dient er Rolf Eckel als Beispiel, um Werbekunden zu erklaeren, warum eine starke Konzept-Phase die spaetere Produktion spuerbar effizienter macht.





