Wer ein Briefing gut vorbereitet, spart Zeit, Geld und Nerven. Hier finden Sie eine kostenlose Vorlage mit den 12 wichtigsten Fragen, die Sie vor Ihrer Imagefilm-Produktion beantworten sollten — inklusive Erklärung zu jeder Frage.
Warum ein gutes Briefing so wichtig ist
Die häufigste Ursache für teure Nachproduktionen und Unmut auf beiden Seiten: ein unklares Briefing. Wenn Zielgruppe, Botschaft und Ton nicht klar definiert sind, entstehen Missverständnisse im Schnitt — und die sind teuer. Ein vollständiges Briefing schützt Sie vor unnötigen Kosten.
Die 12 Fragen Ihres Imagefilm-Briefings
| # | Frage | Ihre Antwort |
|---|---|---|
| 1 | Wer ist Ihre Zielgruppe? (Alter, Branche, Position, Schmerzpunkte) | |
| 2 | Was ist die eine Kernbotschaft? (Wenn der Zuschauer nur eine Sache mitnimmt, welche soll das sein?) | |
| 3 | Welche Emotion soll der Film auslösen? (Vertrauen, Begeisterung, Sicherheit, Stolz…) | |
| 4 | Wo wird der Film eingesetzt? (Website, Messe, LinkedIn, YouTube, TV, Pitch-Deck) | |
| 5 | Wie lang soll der Film sein? (60 Sek. / 90 Sek. / 2–3 Min.) | |
| 6 | Gibt es ein bestehendes Corporate Design? (Farben, Fonts, CI-Handbuch) | |
| 7 | Wer erscheint im Film? (Geschäftsführung, Team, Kunden, Komparse, Off-Sprecher) | |
| 8 | Welche Drehorte sind vorgesehen? (Büro, Produktion, Außengelände, Studio) | |
| 9 | Gibt es Referenzfilme, die Ihnen gefallen? (Links zu 2–3 Beispielen) | |
| 10 | Was ist das Budget? (inkl. MwSt.) | |
| 11 | Wann soll der Film fertig sein? (Lieferdatum / Messe / Launch) | |
| 12 | Wer ist der finale Entscheider? (Wer gibt Freigabe?) |
Tipp: Kopieren Sie die Tabelle in ein Word-Dokument oder Google Doc und füllen Sie sie vor dem Erstgespräch mit Ihrer Produktionsfirma aus.
Detaillierte Erklärung der 12 Fragen
1. Zielgruppe
Ein Imagefilm für Endverbraucher klingt anders als ein Imagefilm für Einkäufer in Großkonzernen. Definieren Sie konkret: B2B oder B2C? Welche Branche? Welche Entscheidungsebene (Geschäftsführung, Einkauf, HR)?
2. Kernbotschaft
Viele Unternehmen wollen zu viel kommunizieren. Ein guter Imagefilm hat eine Hauptbotschaft — alles andere ist Ablenkung. Typische Kernbotschaften: „Wir sind der zuverlässigste Partner in der Region“, „Wir haben die innovativste Technologie“, „Wir sind ein familiäres Unternehmen mit höchsten Qualitätsstandards“.
3. Emotion
Menschen entscheiden emotional und rechtfertigen rational. Welches Gefühl soll der Zuschauer haben, wenn der Film endet? Vertrauen und Sicherheit für konservative B2B-Kunden? Begeisterung und Energie für junge Talente im Recruitingfilm?
4. Einsatzkanäle
Für YouTube (16:9, unbegrenzte Länge) produziert man anders als für Instagram Reels (9:16, max. 60 Sek.). Wenn Sie wissen, wo der Film eingesetzt wird, kann die Produktion optimal skaliert werden.
5. Länge
Faustregel: 60–90 Sekunden für Social Media, 90 Sek. – 2 Min. für Website-Hero, 2–3 Min. für Messe und Pitch. Länger ist nicht besser — Aufmerksamkeit ist das knappste Gut.
Fazit
Ein vollständig ausgefülltes Briefing ist das wertvollste Dokument in Ihrer Filmproduktion. Es spart Zeit, schützt Budget und stellt sicher, dass das Ergebnis Ihre Erwartungen trifft.
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